Lauf/Pegnitz. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum Auftakt der Misereor-Fastenaktion die reichen Länder Europas als „nationale Impfdrängler“ kritisiert. Es zeuge von Ungleichheit und Ungerechtigkeit, wenn in über 100 von 210 Ländern dieser Welt noch keine einzige Impfdosis gespritzt worden sei, sagte Schick am Sonntag zur diözesanen Eröffnung der Misereor-Aktion in Lauf an der Pegnitz.
Bamberg. Im Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie hat Erzbischof Ludwig Schick am Samstag das Kunigundenfest im Bamberger Dom gefeiert.
In einem Brief an alle Gläubigen im Erzbistum Bamberg ruft Erzbischof Schick dazu auf, am Freitag und den nächsten Abenden eine Kerze ins Fenster zu stellen, um an die Toten der Corona-Pandemie zu erinnern.
Seit März 2020 hält die Covid-19-Pandemie die Welt und unsere Kirchengemeinden und auch unseren Seelsorgebereichsrat fest im Griff. Um auch in diesen Zeiten handlungsfähig zu bleiben, hat man sich nun darauf verständigt, dass während der Pandemie nicht der rund 55-köpfige Seelsorgebereichsrat, sondern der Ausschuss für Koordinierung und Vernetzung in regelmäßigen Abständen zu Beratungen zusammenkommt. In diesem Ausschuss ist aus jeder Pfarrei sowie jedem Verband ein Vertreter Mitglied, so dass intensive Beratungen auch in dieser Runde realisiert werden können. Um dies auch in Pandemiezeiten zu ermöglichen und eine intensivere Arbeit in kleineren Runden einzurichten, wurden verschiedene Ausschüsse eingesetzt. Diese Ausschüsse leben von der Mitarbeit und der Vielfalt der Mitglieder unserer Gemeinden und Verbände. Daher sind Sie alle herzlich eingeladen, in diesen Ausschüssen mitzuwirken und die Inhalte mitzugestalten.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick ruft zum Nachdenken darüber auf, wie jeder im neuen Jahr seinen Mitmenschen, der Welt und Schöpfung Segen bringen kann. Das sei zum Jahreswechsel vernünftiger als die sorgenvolle Frage: „Was wird das neue Jahr mir bringen?“, sagte Schick in seiner Predigt am Neujahrstag im Bamberger Dom.